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Weihnachtsmärkte 2026: Drohnen und steigende Kosten für die Sicherheit

Sicherheit auf Weihnachtsmärkten 2026: Der Städtebund warnt vor Drohnen, Städte wie Leipzig und Essen nennen hohe Kosten. Was das für Sicherheitsdienste heißt.

Ein Sicherheitsbeamter geht nachts an einem schwarzen Sicherheitsfahrzeug vorbei, das vor einem Lagerhaus geparkt ist.

Vor dem Start der Weihnachtsmärkte warnt der Deutsche Städte- und Gemeindebund, dass Drohnen die ohnehin angespannte Sicherheitslage bei Großveranstaltungen weiter verschärfen, berichtete die Rheinische Post am 3. November. Zugleich klagen Städte wie Leipzig und Essen über stark gestiegene Kosten für die Sicherheit ihrer Märkte.

Das Wichtigste#

  • Hauptgeschäftsführer André Berghegger sagte, Drohnen verschärften die Lage, und das Fliegen über Menschenansammlungen sei in Deutschland grundsätzlich streng verboten, so die Rheinische Post.
  • Laut Schaustellerbund gibt es in Deutschland rund 3.250 größere Weihnachtsmärkte, berichtete die Rheinische Post.
  • Leipzigs Marktamtsleiter Walter Ebert sprach von enorm gestiegenen Kosten für den Sicherheitsaufwand, so Radio Leipzig.
  • In Essen machen die Sicherheitskosten der Weihnachtsmärkte nach Angaben von Essen Marketing aus dem Vorjahr über 30 Prozent der Gesamtkosten aus, berichtete DerWesten.

Drohnen als neues Thema#

Seit dem Anschlag in Berlin 2016 und der Amokfahrt in Magdeburg 2024 gehören Poller, Absperrungen und Sicherheitskonzepte zu jedem größeren Weihnachtsmarkt, schreibt die Rheinische Post. Nun rücken auch Drohnen in den Blick. Hinter den Kulissen sollen die Innenminister besorgt sein.

Die Politik bewertet das unterschiedlich, so die Zeitung. Der Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich sieht Defizite bei Erkennung und Abwehr und fordert ein bundesweites Lagebild. Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler warnt dagegen davor, die Menschen mit theoretischen Bedrohungsszenarien zu verunsichern.

Sicherheit hat ihren Preis#

In Leipzig wurde nach Magdeburg ein umfassendes Zufahrtsschutzkonzept mit zahlreichen mobilen Sperrelementen entwickelt, berichtete Radio Leipzig. Eine Lockerung des Konzepts stehe laut Ebert nicht mehr zur Debatte. Der Markt soll trotzdem offen wirken und keine Festung sein.

In Essen hält der Veranstalter an seinem erprobten Konzept fest, nennt aber keine Kosten, so DerWesten. Die Stadt habe seit 2018 über zwei Millionen Euro in Terrorsperren für alle Veranstaltungen investiert. Der Essener Markt läuft vom 13. November bis zum 23. Dezember.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet#

  • Früh planen. Viele Märkte öffnen Mitte November. Legen Sie Schichten für Abende und Wochenenden jetzt in der Dienstplanung an.
  • Drohnen in die Dienstanweisung aufnehmen. Klären Sie mit dem Veranstalter, wer eine Drohne meldet, an wen und was Ihre Kräfte bis dahin tun. Halten Sie das in den Dienstanweisungen fest.
  • Zufahrten im Blick behalten. Poller und Sperren helfen nur, wenn sie geschlossen sind. Planen Sie feste Kontrollrundgänge an allen Zufahrten.
  • Kosten offen ansprechen. Wenn Veranstalter sparen müssen, zeigen Sie genau, welche Leistung welche Stunden kostet.
  • Rechtliches prüfen. Was Ihre Kräfte bei einer Drohne tun dürfen, klären Sie vorab mit einem Anwalt oder der zuständigen Stelle.

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Häufig gestellte Fragen#

Dürfen Drohnen über Weihnachtsmärkte fliegen?#

Nein. Das Fliegen mit Drohnen über Menschenansammlungen und öffentliche Veranstaltungen ist in Deutschland grundsätzlich streng verboten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, so die Rheinische Post.

Warum wird die Sicherheit auf Weihnachtsmärkten teurer?#

Nach den Anschlägen von Berlin und Magdeburg verlangen Städte Zufahrtssperren und umfassende Sicherheitskonzepte. In Essen machen die Sicherheitskosten der Weihnachtsmärkte über 30 Prozent der Gesamtkosten aus, berichtete DerWesten.

Quellen#

  • Veranstaltungen
  • Drohnen
  • Deutschland

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